Investitionen für Erneuerbare gehen trotz Klimawandel zurück

Wüstenlandschaft in Nordspanien. Bild: Michael Bonvalot

Der sogenannte freie Markt funktioniert nicht: Die Ausgaben für Erdgas, Öl und Kohle steigen sogar wieder an.

Laut dem aktuellen Energieinvestitionsbericht 2018 der Internationalen Energieagentur (IEA) ist in den Ausbau erneuerbarer Energie um 7 % weniger Geld geflossen als noch 2016. Demgegenüber sind die Ausgaben für Erdgas, Öl und Kohle sogar angestiegen. Es handelt sich um den ersten Anstieg seit 2014. Das berichtet der ORF.

Die klassische Lehre des Kapitalismus besagt ja, dass der sogenannte freie Markt alles regeln könne. Hier haben wir ein klassisches Beispiel, welch absoluter Unsinn das ist. Der Kapitalismus ist auf kurzfristigen Profit ausgerichtet, nicht auf Nachhaltigkeit und der Sorge um kommende Generationen.

Der Klimawandel und die Umweltverschmutzung bedrohen tatsächlich und buchstäblich die Zukunft der Menschheit. Dürre, Hunger, Überflutungen, Stürme und Flucht sind die Folgen des Klimawandels.

Offensichtlich ist das gegenwärtige Wirtschaftssystem mit seiner Profit-Logik nicht dazu in der Lage, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Wir werden ein anderes Wirtschaftssystem brauchen, nachhaltig und solidarisch.

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